Information zur eventuell geplanten 2G-Regel im Freizeitbereich

Liebe aktive Mitglieder,

uns erreichte heute eine Information über den Landeseisportverband, wonach der Städtetag NRW sich für eine strenge Vorgabe für den Bereich Freizeitaktivitäten ausgesprochen hat. Demnach wurde gefordert, dass für Menschen ab 12 Jahren eine 2-G-Regelung gelten soll. Auch wenn dies der Ministerpräsident abgelehnt hat, können wir nicht ausschließen das eine solche Regelung im Verlaufe der jetzt anstehenden Saison von uns zu beachten wäre.

Für unseren Trainingsbetrieb würde dies bedeuten, dass dann ausschließlich Mitglieder ab 12 Jahren am Trainingsbetrieb teilnehmen können, die entweder geimpft oder genesen sind.

Wir können nicht abschätzen, ob eine solche Verordnung in Kraft treten wird, können es jedoch auch nicht ausschließen. Der gezahlte Beitrag würde in einem solchen Fall nicht erstattet werden.

Da wir in der kommenden Woche den Beitragseinzug anstoßen bzw. die Beitragsrechnungen versenden möchten, räumen wir Ihnen letztmalig bis einschließlich Samstag, den 04.09.2021 die Möglichkeit ein, Ihre Mitgliedschaft auf passiv umzustellen. In diesem Fall nehmen Sie nicht am Trainingsbetrieb teil. Der Beitrag beträgt dann € 50,00 und wird per Lastschrift von Ihrem Konto eingezogen. Sofern die Zahlung per Überweisung erfolgt, kommt eine Bearbeitungsgebühr von € 10,00 hinzu.

Ein wichtiger Hinweis: eine Kündigung ist erst wieder zum 30.06.2022 möglich.

Anhängend übersenden wir Ihnen die Stellungnahme von Herrn Dr. Steinmetz, die uns über den Landeseislaufverband zugesandt wurde.

Noch eine Bemerkung: wir bitten ausdrücklich darum, diese Information nicht als Impfaufforderung zu verstehen oder zu werten. Es geht lediglich darum, dass allen Betroffenen klar ist, welche Auswirkungen im Verlaufe der Saison zu bedenken sind.

Für den Saisonstart erhalten Sie in den kommenden Tagen die aktuell zu beachtenden Regelungen im Lentpark in einer separaten E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Geschäftsführender Vorstand

Kölner Eis-Klub e.V.

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geplante 2G Regel im Freizeitbereich

Liebe Sportlerinnen und Sportler, liebe Eltern, liebe Mitglieder,

am 27.08.2021 hat sich der Städtetag NRW (alle Bürgermeister aus NRW) an den Ministerpräsidenten NRW gewandt und sich dafür ausgesprochen, für den Bereich der Freizeitaktivitäten eine strengere Vorgabe vorzusehen.

Er hat gefordert, dass für Menschen ab 12 Jahre im Freizeitbereich eine 2G Regelung gelten soll, ein Test allein dürfe für den Zutritt nicht mehr ausreichend sein.

Zwar hat dies der Ministerpräsident zunächst zurückgewiesen, konkret könnte es aber für uns – wenn z.B. nach der Wahl diese Einschränkung dann doch plötzlich kommt – und insbesondere für unsere Sportler eine erhebliche Einschränkung bedeuten.

Wenn dies dann doch durchkommen würde, könnten wir kein Kind mehr, das älter als 12 Jahre ist, am Vereinssport und auch an keinem Wettbewerb mehr teilnehmen lassen.

Ich bitte deshalb alle Eltern noch einmal zu überdenken, ob sie ihr Kind jetzt nicht doch impfen lassen sollten.

Die ständige Impfkommission – ein wirklich unabhängiges Gremium – empfiehlt ja auch mittlerweile die Covid-Impfung für alle Menschen ab 12 Jahre.

Aus ärztlicher Sicht möchte ich diese Empfehlung auch unterstützen, wobei ich die Impfung für Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren auch differenziert sehe.

Wenn sie sich jetzt zu einer Impfung entscheiden, bitte ich zu bedenken, dass diese Impfung auch den Trainingsplan und evtl. auch in den Wettbewerbsplan passen sollte.

Kinder werden entweder mit den Impfstoffen von BioNTech oder Moderna geimpft.

Das bedeutet:

Zwischen der ersten und zweiten BioNTech Impfung müssen drei Wochen, zwischen der ersten und zweiten Moderna Impfung vier Wochen Abstand gehalten werden.

Nach der ersten Impfung ist mit wenig Nebenwirkungen zu rechnen, ein bis zwei Tage Sportpause sollten aber einkalkuliert werden.

Nach der zweiten Impfung können die  – nicht wirklich gefährlichen – Nebenwirkungen schon mal auch zwei, drei Tage bestehen.

Die beschriebe Herzmuskelentzündung, als gefährlichere Nebenwirkung der Impfungen, tritt wohl wirklich nur sehr selten auf.

Kinder erkranken sicherlich sehr selten schwer an Covid, haben aber häufiger ein einen langen Krankheitsverlauf (PIMS), was gerade für eine Sportlerin oder Sportler nach dem langen Lock Down einen weiteren Einbruch im leitungsorientierten Sport bedeuten würde.

Die Impfung kann sowohl bei jedem Kinderarzt aber auch bei noch bis Ende September in den Impfzentren durchgeführt werden.

Uneingeschränkt davon sollten alle Eltern, Betreuer, Trainer oder sonstige Kontaktpersonen unserer Kinder geimpft sein, die ja zum überwiegenden Teil unter 12 Jahre alt sind und von uns geschützt werden müssen.

Hier sehe ich überhaupt keinen Diskussionsbedarf, da hier ja nachweislich der Nutzen deutlich über den Risiken steht und das Impfen ja nicht nur ein Eigenschutz, sondern auch eine gesellschaftliche Solidaritätspflicht gegen über dem anderen bedeutet.

Gerne stehe ich Euch/Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung,

Ihr/Euer

Stefan Steinmetz

  1. Vorsitzender EJE

leitender Arzt des Impfzentrum Essen

 

Dr. Stefan Steinmetz

Internist

Sport- und Ernährungsmedizin

In der Distelkuhle 21

45359 Essen

Tel. 01711270581

 

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